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Upgrade: Prusa i3 -> 3Dator

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Robohac vor 2 Monate, 2 Wochen.

Ansicht von 4 Beiträgen - 1 bis 4 (von insgesamt 4)
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    Beiträge
  • #1340

    Robohac
    Teilnehmer

    Guten Abend Forum 😛

    In diesem Thread werde ich meine Erfahrungen zum Umbau meines Prusa i3 in einen 3Dator Niederschreiben.

    Warum habe ich mich zum Umbau entschieden?
    Der Hauptgrund warum ich mich zum Umbau entschieden habe ist simplerweise der, dass ich nichtmehr mit der Druckqualität zufrieden war. Ich habe sehr viel Zeit in die Feinjustierung investiert aber gravierende Probleme wie beispielsweise Z-Wobble konnte man aufgrund der Bauart einfach nicht in Griff bekommen. Außerdem hatte ich das Problem, dass ich nicht schnell genug drucken konnte. Ich nutze eine 8mm Aluplatte als Druckbett, welche beim i3 in der Y-Achse verfahren wird und somit die Druckgeschwindigkeit limitiert.
    Außerdem ist der Footprint und das Kabelmanagement einfach besser.

    Mein alter Prusa i3

    • Dieses Thema wurde geändert vor 9 Monate, 2 Wochen von  Robohac.
    #1821

    crs1184
    Teilnehmer

    Hallo Robohac,

    hast du das Upgrade durchgeführt? Habe einen ähnlichen i3 und würde den vielleicht auch gerne irgendwann umbauen.

    #1822

    Robohac
    Teilnehmer

    Hi crs,

    Jop Ich habe den Umbau durchgeführt und es ist eine 1000%ige Verbesserung, ich versuche diese Woche das Log endlich zuende zu schreiben, wenn ich auf irgendetwas besonders eingehen soll sag bescheid.

    Bis ca. Morgen 😛

    -Robo

    #1823

    Robohac
    Teilnehmer

    Sop danke @crs1184 fürs Wachrütteln, nun zu Teil 2 des Upgrades.

    Hier einmal ein kleiner Abriss welche Teile weiterbenutzt werden können oder welche definitiv neu gekauft werden müssen.

    Weiterverwendet werden können (zumindest in meinem Fall):
    – Die 8mm achsen (müssen für den 3dator gekürzt weerden
    – LM8UU Lager
    – 608ZZ Lager (war bei mir als X-Idler verbaut, im Original i3 design sind da aber kleinere vorgesehen, also wahrscheinlich bestellen)
    – Mk7 Gear (Ich hatte schon vorher den 3Dator extruder deswegen hatte ich das schon, bei einem Wades Extruder muss dies gekauft werden)
    – Nema17 Motoren (Da sind dann sogar 2 übrig)
    – Arduino Mega + Ramps shield
    – LCD 2004 Controller (muss eventuell gekauft werden)
    – Schrittmotor treiber (selbst wenn es nicht die DRV8825 sind muss man sie nicht kaufen, dann muss man aber warscheinlich anpassungen in der Firmware vornehmen)
    – (Endstops (ich hatte zwar mechanische, die haben aber nicht wirklich gepasst))
    – Induktiver Abstandssensor (ist nicht standart beim i3, muss also warscheinlich gekauft werden)
    – Netzteil (Darauf komme ich später nochmal zurück)
    – Heizbett (Vorausgesetzt es ist ein Alu heizbett oder ein MK3 Heizbett, ansonsten muss es gekauft werden
    – Hotend (Es gibt mittlerweile unterstützung für recht viele hotends, ggf aber kaufen)
    – PTFE Schlauch und Fittings (War bei mir vorhanden muss aber eventuell gekauft werden)

    Was man auf jeden Fall kaufen/besorgen muss muss: (ich habe die eventuell sachen mal in Klammern mit aufgenommen)
    – die Plexiglasteile
    – 2x z- Achse, 400x10mm
    – 8x F693zz Lager
    – (1x MR105ZZ Lager)
    – (1x 608ZZ Lager)
    – 4x SC10UU Lager
    – 4x Magnet Kupplung
    – 3m Nylon Schnur
    – (1x Mk7 Gear)
    – 1x Nema17 Motor, 1.3A, TR8x8 (+30cm Kabel)
    – 2x Hall Endstops (KY-024)
    – (1x Mechanical Endstops)
    – (1x Induktiver Abstandssensor)
    – (1x MK3 Aluminium Heizbett)
    – Radiallüfter (BD125015MB)
    – Schrauben

    Optional (meiner ansicht nach):
    – FSP220-60LE 250W ATX Netzteil + Ein/Aus Schalter (spst s654) (siehe unten)
    – LED RGB Stripes
    – LED Steuer Platine
    – USB Buchse (CU-MB-03)

    Bitte verlasst euch nicht auf meine Auflistung, sondern nehmt diese eher als „Aha könnte passen“ Guide und schaut dann nochmal selber auf die BOM, die hier zu finden ist: 3Dator BOM

    Zum Netzteil:
    Ein „Herkömmliches Chinesisches Netzteil“ reich völlig aus. Dieses muss dann aber mit großer warscheinlichkeit extern montiert werden. Wenn man noch LED’s betreiben will braucht man eventuell einen Buck-Converter der die 5v für die LED’s erzeugt. Ich habe mich dazu entschieden ein Netzteil in gleicher Bauform wie das, welches von 3Dator vertrieben wird, zu kaufen. Da ich aber eine 200W Heizmatte unter meiner Druckplatte habe konnte ich nicht das selbe verwenden, da dies zu schwach ist. Der Drucker druckt gerade, deshalb kann ich nicht die genaue Bezeichnung nachschauen, aber diese reiche ich nach.

    Das wichtigste beim 3Dator sind genau wie bei jedem RepRap Drucker auch die gedruckten teile. Hier habe ich einmal den Fehler gemacht (beim Umbau meines i2 auf i3), dass ich meinen alten Drucker als Teilespender auseinandergenommen hatte, bevor ich überprüft habe ob alle Teile bereits gedruckt waren. Also immer darauf achten dass man alle Teile hat bevor man den „Spenderdrucker“ auseinander nimmt.
    Ich habe die teile aus ca 250g PETG gedruckt. Meine Erfahrungen mit PLA als Druckerteile sind eher negativ, das sollte aber trotzdem funktionieren.

    Zwei letzte „Warnungen“ noch.
    Der aufbau eines 3Dators ist komplexer als der eines i2’s oder i3’s, also nicht frustriert sein wenn dieser etwas länger dauert. Außerdem kann es bei einem solchen Upgrade auch dazu kommen, dass man irgendwann feststellt, dass ein Teil fehlt, also am besten etwas Geduld mitbringen.

    Im nächsten Post gehe ich dann auf den tatsächlichen umbau ein.

    -Robo

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